PUBLIREPORTAGE MENGES: MRI-Sicherheit ist ein Prozess – keine einmalige Screening-Massnahme
Die MRI-Sicherheit endet nicht mit dem ausgefüllten Screening-Fragebogen. Von der Vorbereitung der Patient:innen bis zum Betreten des Magnetraums zählt jeder Schritt. Erfahre, wie ein mehrstufiges Sicherheitskonzept das MRI-Team bei der Kontrolle unterstützt, den Zugang zum Magnetraum absichert und wertvolle Erkenntnisse zur kontinuierlichen Verbesserung liefert.
Jede MRI-Untersuchung beginnt mit einer Sicherheitsüberprüfung. Doch für dipl. Radiologiefachpersonen HF/FH endet die Verantwortung für die Sicherheit nicht mit dem ausgefüllten Fragebogen. Patient:innen bewegen sich. Geräte und Ausrüstung werden ausgetauscht. Persönliche Gegenstände können erneut auftauchen. Mitarbeitende und Begleitpersonen betreten und verlassen den kontrollierten MRI-Bereich. Und währenddessen bleibt das statische Magnetfeld permanent aktiv.
Wirksame MRI-Sicherheit ist deshalb als fortlaufender Prozess zu verstehen: als eine Abfolge gezielter Kontrollen und Sicherheitsmassnahmen, die von der Vorbereitung der Patient:innen bis zum Betreten des Magnetraums reichen.
Mehr Sicherheit bei der Überprüfung von Patient:innen
Anamnese, Angaben zu Implantaten, gezielte Rückfragen und etablierte betriebliche Sicherheitsverfahren bilden die Grundlage für die Entscheidung, ob eine MRI-Untersuchung sicher durchgeführt werden kann. Doch selbst eine sorgfältige Überprüfung profitiert von einer zusätzlichen, objektiven Kontrollebene. Ein kleiner ferromagnetischer Gegenstand kann unter der Kleidung verborgen sein. Bei der Vorbereitung kann etwas übersehen werden. Wird ein Gegenstand erkannt, müssen Radiologiefachpersonen wissen, wo sie gezielt nachsehen können.
Metrasens Ultra wurde entwickelt, um MRI-Teams bei der zuverlässigen Erkennung solcher potenziellen Risiken zu unterstützen und ihnen mehr Sicherheit bei der Überprüfung von Patient:innen zu geben. Die hochempfindliche, passive Detektionstechnologie erkennt kleine ferromagnetische Gegenstände am oder im Körper und zeigt deren ungefähre Position an. So können Radiologiefachpersonen eine gezielte Nachkontrolle durchführen und Auffälligkeiten effizient abklären.

Abbildung 1: Metrasens Ultra überprüft Patient:innen vor dem Eintritt in die MRI-Sicherheitszone auf ferromagnetische Gegenstände. © Menges Medizintechnik Schweiz AG
Eine 2026 im Journal of Magnetic Resonance Imaging veröffentlichte Publikation, an der Metrasens-Mitgründer Mark N. Keene beteiligt war, unterstreicht die klinische Relevanz dieses Ansatzes. Sie untersucht die Wirksamkeit ferromagnetischer Detektionssysteme bei der Erkennung von Diabetesmanagement-Geräten im Rahmen der MRI-Voruntersuchung.
Die Technologie ersetzt weder die fachliche Beurteilung noch etablierte Screening-Verfahren. Sie liefert vielmehr zusätzliche, verlässliche Informationen, die Radiologiefachpersonen bei ihren Entscheidungen unterstützen.
Den Zugang zum Magnetraum absichern
Während sich die Überprüfung von Patient:innen auf kleine, möglicherweise verborgene ferromagnetische Gegenstände konzentriert, besteht eine weitere entscheidende Herausforderung darin, grössere ferromagnetische Geräte und Ausrüstungsgegenstände vom Magnetraum fernzuhalten.
Eine Sauerstoffflasche, eine Bodenreinigungsmaschine oder andere ferromagnetische Ausrüstung kann im Magnetraum durch die Anziehungskraft des Magnetfelds zu einem gefährlichen Projektil werden.
Metrasens Vantage verstärkt diese letzte Schutzebene. Direkt am Eingang zum Magnetraum installiert, erkennt das System ferromagnetische Gegenstände, die beim Betreten des Raums zu einem Projektilrisiko werden könnten.
Konfigurierbare Detektionsbereiche, Richtungsinformationen und intelligente Alarmfunktionen helfen dem MRI-Team, die Herkunft eines potenziellen Risikos zu erkennen und angemessen zu reagieren. Funktionen zur Reduzierung unerwünschter Alarme unterstützen die Aufmerksamkeit des Personals, ohne den Arbeitsablauf unnötig zu unterbrechen.

Abbildung 2: Metrasens Vantage erkennt ferromagnetische Gegenstände am Eingang zum Magnetraum. © Menges Medizintechnik Schweiz AG
Doch Vantage kann mehr als nur detektieren. Mit Metrasens IQ erhalten MRI-Teams Zugriff auf Sicherheitsdaten und Analysen, die Einblicke in die Wirksamkeit ihres Sicherheitskonzepts ermöglichen. Alarmhäufigkeit, Detektionstrends und dokumentierte Ereignisse helfen dabei, Vorgänge am Eingang zum Magnetraum besser zu verstehen.
Anstatt sich nach einem Vorfall oder Beinaheunfall ausschliesslich auf persönliche Erinnerungen zu verlassen, können Teams Ereignisverläufe nachvollziehen, wiederkehrende Muster erkennen und Möglichkeiten zur Verbesserung von Abläufen, Schulungen und Zugangskontrollen identifizieren.
Damit verändert sich die Fragestellung von «Hat das System etwas erkannt?» zu «Was sagen uns unsere Sicherheitsdaten darüber, wie gut unsere Abläufe funktionieren?»
Mehrere Schutzebenen statt Abhängigkeit von einer einzelnen Massnahme
Keine einzelne Technologie, kein Fragebogen und kein Kontrollpunkt kann die gesamte Verantwortung für die MRI-Sicherheit übernehmen. Ein wirksames Sicherheitskonzept verbindet geschultes Fachpersonal, klare betriebliche Verfahren, eine zuverlässige Überprüfung von Patient:innen, kontrollierten Zugang und Technologien, die relevante Informationen bereitstellen.
Metrasens Ultra und Vantage unterstützen dabei zwei unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben: die Erkennung kleiner ferromagnetischer Gegenstände während der Vorbereitung von Patient:innen und die Identifizierung grösserer potenzieller Projektilgefahren am Eingang zum Magnetraum. Zusammen mit Sicherheitsanalysen helfen sie MRI-Teams, ihre Sicherheitsmassnahmen zu überwachen, zu bewerten und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Denn MRI-Sicherheit ist keine einmalige Massnahme. Sie ist eine Aufgabe, die das Team während des gesamten Untersuchungsablaufs kontinuierlich umsetzt, überprüft und verbessert.
Kontakt:
Menges Medizintechnik Schweiz AG
Servicecenter Zürich ZH
8952 Schlieren, Wiesenstrasse 33
metrasens.com
menges-schweiz.com

Wissenschaftliche Referenz: Watson, R. E., Keene, M. N., Heimer, J., und Lange, C. (2026). Effectiveness of Ferromagnetic Detectors in Identifying Diabetes Management Devices During Pre-MRI Screening. Journal of Magnetic Resonance Imaging. https://doi.org/10.1002/jmri.70426
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